Privatdozent bei Heilpraktikerschulen

Ich kann bei Heilpraktikerschulen als Privatdozent unterrichten. Einerseits habe ich viel Wissen in bestimmten Themenbereichen, wie Neurobiologie und Psychopharmakologie, andererseits weiß ich auch dieses Wissen anzuwenden. Ich war mehrere Jahre in der Wissenschaft tätig und habe im Rahmen mehrerer Projekte gearbeitet – Epilepsieforschung, Elektrophysiologie, Testierung von Psychopharmaka, Neuroplastizität, Verhaltensforschung, Psychose- und Depressionsmodelle an Tieren und weiteres mehr. Bereits während meines Biologiestudiums in Bielefeld wurde ich von einigen Studenten dafür geschätzt, dass ich mein Wissen gut vermitteln konnte und Rücksicht auf Vorkenntnisse und Fähigkeiten der Zuhörer nahm.

Ähnlich war es auch während meiner Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie in Frankfurt und während meines anschließenden Praktikums in der Psychiatrie in unserer Kleinstadt. Einige Kollegen haben unsere pädagogische Leitung darum gebeten, ich solle Qigong in der Schule unterrichten, weil ich es besser vermittle, als der damalige Dozent dort. Wenn es der Leitung zu viel wurde, wurde uns gesagt: “Ihr seid hier um Erfahrungen auszutauschen und nicht um euch gegenseitig zu heilen!“

Während meines Praktikums hatte ich nach meiner subjektiven Einschätzung einen besonderen Erfolg bei der Arbeit mit einem ehemaligen Berufssoldaten. Bereits nach 3 Wochen zeigte er als Ergebnis deutliche Besserungen seines körperlichen und seelischen Zustands, eine bevorstehende Operation im Schulter-Nacken-Bereich sei nicht mehr notwendig  gewesen und wurde bei ihm abgesagt. Einer der Gründe dafür lag daran, dass Militärleute sich in der Regel wenig beschweren. Sie sind daran gewöhnt, den Diskomfort und die Schmerzen zu ertragen und arbeiten auch an sich diszipliniert, systematisch und verantwortungsvoll. In Qigong und Yoga sind das Voraussetzungen für ein Vorankommen.

Bei Wunsch kann ich meine schriftlichen Arbeiten zuschicken und im Rahmen eines Kennenlerngesprächs eine PowerPoint-Präsentation zur jeweiligen Arbeit vorstellen. Eine weitere Möglichkeit für mich wäre ein Probeunterricht in körperorientierten Übungseinheiten anzubieten, um eine potentielle Zusammenarbeit besser einschätzen zu können. Das wird auch mir ermöglichen, mehr Klienten zu erreichen.

Psychotherapeutische eins-zu-eins Sitzungen

Ich biete psychotherapeutische Behandlung als Heilpraktiker für Psychotherapie an. Momentan habe ich keinen Praxisraum gemietet, ich bin dafür zeitlich flexibel und mobil. Bei Wunsch kann ich für die Zeit der psychotherapeutischen Sitzungen einen dafür ausgerichteten Raum bei CoworkingSpace mieten. Ich kann auch einen Besuch zum Ziele eines Kennenlerngesprächs organisieren, wenn der Klient es mit einer möglichen Psychotherapie ernst meint aber keine andere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme hat. Das erste Gespräch lässt sich heute auch gut telefonisch oder über einen Videoanruf organisieren.

Diagnostisch liegt der Fokus meiner Tätigkeit bei affektiven Störungen und methodisch werden körperorientierte Ansätze und systemisches Vorgehen die Schwerpunkte sein. In Zukunft werde ich meine Einsatzbereiche ausweiten. Bei einer Vielzahl von traumatisierten Menschen heute gehe ich davon aus, dass diese bald eine große Zielgruppe für meine Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie sein werden.

Übungssequenzen bei Psychiatrien und psychosomatischen Rehabilitationskliniken

Die Wirkung der gut zusammengestellten Übungssequenzen konnte ich an mir selbst bereits während der Endphase meiner Dissertationsarbeit erfahren. Eine Psychiaterin hat mir damals, im Frühling 2011, eine Diagnose der mittelgradigen Depressiven Episode gestellt und wollte mir Antidepressiva verschreiben. Stattdessen habe ich angefangen intensiv Yoga zu praktizieren und habe ca. 3 Monate später meine Dissertationsarbeit auf Englisch geschrieben und verteidigt. Das ist kein Heilversprechen, meine Geschichte ist jedoch kein Einzelfall eines stabilisierenden Effekts von täglichen Körperübungen und mentalem Training.

Bereits während meiner Yogatrainerausbildung in Indien haben mir einige Kursteilnehmer gesagt, ich hätte bei der Prüfung die Gruppe in eine Trance versetzt. Ich solle mich in dieser Richtung therapeutisch weiterentwickeln, haben sie gesagt. Ähnliches habe ich von Qigonglehrern gehört.

Während meines Praktikums in der Psychiatrie habe ich gemerkt, wie schwierig es ist, eine therapeutische Unterrichtseinheit für eine Gruppe durchzuführen. Oft waren in einer solchen Gruppe Patienten mit verschiedenen Diagnosen. Es war nicht nur schwierig individuelle Korrekturen jedem einzelnen Teilnehmer zu geben, sondern viel mehr auch die Gruppendynamik wahrzunehmen und therapeutisch entsprechend zu leiten. Das ist eine Aufgabe, welche ich nach meinem Wissen und Können übernehmen kann und als erste Regel „ nicht zu schaden“ als mein persönliches Prinzip der Zusammenarbeit definiere.

Bei Wunsch kann ich gerne auch Einzelunterricht anbieten, wo ich dann viel flexibler und genauer mein Wissen weitergeben und die Klienten besser begleiten kann.